Donnerstag, 21. Mai 2020

unterwegs ab 15. Mai bis 21. Mai 2020: von Amsterdam nach Drimmelen

Etwas Neues beginnt!

Und wir sind mitten drin.


Nemo, Amsterdam bei der Durchfahrt, (ist ein Science Center, 1997 erbaut von Renzo Piano, auf den Fundamenten des IJtunnels. Es bildet auch den Eingang des Tunnels).

10 Jahre lang sind wir nun mit der Dagens 2 unterwegs. 
Wir hatten Familie und Freunde an Bord. 
Wir konnten kulinarische Erlebnisse erfahren, 
an Konzerten teilnehmen,
 alles, was für uns Interessant war, 
konnten wir erleben!

Wie geht es nun weiter? 
Das, was wir so lieben auf der Dagens 2, ist 
das gesellschaftliche Leben. 
Dieser Mittelpunkt ist weg!
Etwas Neues beginnt.
Trotzdem,
 wir bleiben offen, für alles was auf uns zukommt.

Nieuwe Herengracht in Amsterdam, Motorenalarm, 

Heinz konnte dies schnell beheben und Motoren-Öl nachgiessen.

Während dieser Zeit konnte Bernadette eine Frau beobachten
die Thai Chi machte. So schöne Bewegungen machte sie, beruhigend sah dies aus, und diese Frau verbreitete eine wunderbare Stimmung. 
Kurz bevor wir weg fuhren, erzählte sie uns, 
dass sie das schon 40 Jahre am gleichen Platz machen würde. 

Nieuwveen,

liegt 5 km von Kudelstaart entfernt.
In Kudelstaart, lagen wir in den ersten zwei Winterzeiten mit der Dagens 2.

Weiterfahrt nach Gouda

blühender Tulpenbaum beim Hafen in Gouda.

Unterwegs von Gouda nach Dordrecht haben 

uns wieder einmal die Wellen zum Rollen gebracht. 
Das graue Gestell kam geflogen und es sah 
innert einer Sekunde aus, als ob ein Orkan gewütet hätte. 
Diese harmlos aussehenden Wellen verursachten das Rollen mit der Dagens2;
Strömung, Gezeitenwasser, 
Wellen der vorbeifahrenden Schiffe, 
die mit ihren 17 km/h hier durchfahren dürfen.

In Dordrecht hat Heinz das graue Gestell im Steuerhaus fix montiert. 
Es war vorher noch nie nötig gewesen, dies zu tun. 
Schnepfen
Regenpfeiffer
Unser Rhythmus: Fahren, erholen, 
Gutes Essen auf der Dagens 2 
joggen gehen und/oder Rad fahren

 hier von oud Drimmelen nach Drimmelen mit dem Rad

über einen farbenprächtigen und von Blumen gesäumten Radweg.
Wir treffen auf Menschen, die mit uns reden, nach dem Weg fragen oder sich einfach nur über diese tolle Natur wundern und dies mit uns teilen möchten. 

Wir fühlen uns mitten drin trotz 1.5 m Abstand. 

Danke vielmals für euer Interesse an unserem Leben.

Auch danken möchten wir allen, die ein Feedback geben. 
Bitte schreibt unter euren Kommentar euren Namen 
oder nur eure Initialen, damit wir sehen, wer uns immer so lieb antwortet. Im Moment kommt der Kommentar als "unbekannt" an. Wir können nicht antworten oder wir können nicht sehen, wer geschrieben hat. Wir haben alles probiert, den Blog anders zu gestalten. Es gelang uns nicht.

In Drimmelen bleiben wir ein paar Nächte über Auffahrt.



Sonntag, 10. Mai 2020

Covid-19: 9. Woche

Durch den ganzen Winter blühten diese Margrithli 
bei uns auf dem Nieuwendammerdijk.
Letzte Tulpen auf der Dagens 2, im 2020
Besuch von Rosmarie auf der Dagens 2, 
bevor wir Twellegea am 15. Mai verlassen.

Rad reinigen, bevor es auf die grosse Reise geht mit der Dagens 2. 
Noch eine Runde joggen gehen bei warmen Wetter.
 Muttertag feiern
mit einer Radtour durch Amsterdam
leer,
 Sonntagmorgen, 10.5.2020, um 9.30 Uhr, 
beim Schloss, in Amsterdam
dann durch den Vondelpark, der war voll, mit Joggern, Radfahrern, Spaziergängern und vielen Polizisten in ihren Patrouillenautos, 
die schauten, dass alle schön ABSTAND hielten.
Rembrandt-, Erasmus- und Westerpark 
und wieder zur Dagens 2 zurück, 
etwas über 30 km.
Gut, dass wir am Morgen so früh unterwegs waren. 
Am Mittag kam ein heftiger Wind auf, bf 6, über 40 km/h.

Diese 9. Woche in der Covid-19 Zeit ist geprägt von Abschied nehmen.
Bernadettes Bruder Sepp, 
verstarb nach langer schwerer Krankheit.
Im Februar 2020, in der Schweiz 
durften wir noch ganz schöne, ruhige Gespräche mit Sepp führen. 
Sein enormer Lebenswille 
und seine unglaubliche Lebenskraft 
werden uns gedanklich noch lange begleiten.

Auf der "auf Wieder-sehens-Tour über den Nieuwendammerdijk 
mit dieser grossen Blumenvielfalt.




 Auf Wiedersehen sagen, unsern Nachbarn im Hafen Merel und Coco.
Mit diesen Guezli und den Schweizerfähnli haben wir uns beim WErft/Hafen offiziell bis zum 1. Oktober 2020, abgemeldet 
und uns für den nächsten Winter wieder angemeldet. 
Wir freuen uns,
 in diese Geborgenheit, des Werft/Hafens 
zurück zu gehen.



Donnerstag, 7. Mai 2020

Covid-19: Woche 8

120. Vollmond auf der Dagens 2
Wir sind einfach nur dankbar, 
dass wir gesund sind, 
dass die Sonne so viel scheint, 
dass wir uns viel bewegen dürfen, 
dass wir kommunizieren können in die Länder 
in denen wir liebe Verwandte und Freunde haben,
dass wir ein Umfeld haben, 
das uns bewegt, 
das - Rituale einhält trotz Covid-19:
 zum Beispiel mit dem 
Erinnerungstag am 4. Mai  
und am 5. Mai, mit dem 75. Jahrestag 
zur Befreiung, von Holland im 2. Weltkrieg
 .
Die Stimmung ist unglaublich intensiv, auch ohne irgendwie grosse Veranstaltungen abzuhalten, 
wie auch in dieser aussergewöhnlichen Zeit.
Beim Spazieren auf dem 
Nieuwendammerdijk ergeben sich ab und 
zu kurze, nette Gespräche.
Die Menschen zeigen wirklich, 
dass sie Zuhause sind und auch Zeit haben, 
sich Zeit nehmen, den Sommerfloor zu pflanzen, 
ihre Fassade neu malen. 
Den Gartenbank vor dem Haus streichen. 
Die Gräser zwischen den Platten ausreissen. 
Es sieht an vielen Orten sehr schön gepflegt aus.

 Unser - momentanen alltäglichen Rhythmus ist
neben dem "Schiffs Halten" im Innern,  
die Rostflecken auf der Dagens 2 
in aller Ruhe  entfernen.
Auch unsere Elektrizität - Anlage ist fachmännisch kontrolliert worden, 
weil sie zuerst immer mit dem Fi- Schalter ausgestiegen war.

Montag, 4. Mai 2020

Covid-19: Woche 7


Zaanse Schans, ohne Touristen, ein für uns sehr prächtiges Radtouren Ziel. Liegt 20 km vom Twellegea Werft/Hafen entfernt.

Amsterdam Centraal: Menschen leer. Es gibt hier einmal mehr Tulpen zu sehen, als Menschen.

Wir feierten den "Koningsdag", 
die Holländer machten daraus dieses Jahr,
den "Woningsdag".



Trotzdem, einige wenige Boote kamen dekoriert bei uns vorbei. 
Die Erwachsenen trugen, vor allem die Frauen einen Haarschmuck, ein kleines Krönchen, die Kinder waren auch sehr feierlich angezogen.
Vom Werft/Hafenbesitzer bekamen wir einen Wacholderlikör, in der königlichen Farbe orange.
Wir machten einen Spaziergang und fielen direkt auf, dass wir nichts orange Farbiges trugen.
Wenige waren unterwegs. An früheren "Koningsdagen", waren die Strassen voller Menschen gewesen. Man durfte, wie bei einem Markt, einfach eine Decke vors Haus legen, alles was man hatte und nicht mehr gebrauchen konnte, anbieten, für 1 oder 2 Euro.
Das war ein ganz munteres Treiben. Dies gilt nur am "Köningsdag" und dieses Jahr fiel auch dies aus.
Wir haben beim Frühstück, um 10 Uhr die Nationalhymne gehört, hier irgendwo auf dem Nieuwendammerdijk. Die Menschen, die wenigen die aus dem Fenster guckten, klatschten danach und zeigten Fröhlichkeit.



Einen Tag später, dann endlich den langersehnten Regen. Tat gut, so konnten wir unser Deck schrubben, mit dem Nass von oben. Es war ja echt staubig und voller Pollen. Heinz machte noch kleine Anpassungen an unseren neuen Fenstern.



ein Blättchen viel weg, 
nun hat es Heinz angeschraubt 
und das Fenster geht wunderbar wieder zu. 



dieses graue Zwischenband flutschte immer wieder raus, bei den kleinen Fenstern im Steuerhaus. Da wir neu die Lösung, von nicht verleimten Holzfensterrahmen machten, konnten wir den Holzrahmen bequem mit 2 Schrauben wegnehmen und das graue Zwischenband neu richten.





Zum ersten mal, seit dem 1. April, 
nach unserem Schweizerurlaub, 
haben wir auf der Dagens 2, wieder Gäste empfangen, 
zu einem Kaffee auf unserer Sonnenterrasse.


Natürlich mit Abstand, es war sehr schön.

Der Abstand wird uns sicher noch eine ganze Weile begleiten.

Mit viel Bewegung, feinem Essen auf der Dagens 2, bei guter Gesundheit 
planen wir die Fahrsaison 2020, die wir in Holland verbringen werden.

In dieser Woche wären wir in Berlin an einer Geburtstagfeier eingeladen gewesen. 
Bernadette hätte in den Malkurs gehen können. 

ZOOM Meeting mit den Tanzfrauen aus Potsdam, 28. März 2020
In dieser Woche machte unsere Tanzpädagogin Lola eine Pause. Wir ZOOM - Tänzerinnen organisierten dann, ohne Lola eine Meetings Tanzstunde. Das Ergebnis war, dass wir zu viert, uns 90 Minuten lang, ohne Musik, uns doch gut trainieren konnten, von Kopf, über die Lach - Bauch- und Beinmuskeln mitsamt den Füssen, wieder gut verbinden konnten. ---  Finger verschränken zwischen den Zehen, das war für uns ältere Damen eine echte Herausforderung.
Wir machten eine Aufzeichnung. Aus dieser Aufzeichnung, dann einen kleinen Film zu machen, war  nochmals eine echte Herausforderung, da musste das Wissen und Können von Heinz herhalten. Es gelang uns 3 kleine Filme zu gestalten, die wir verschicken werden an Lola und die Teilnehmerinnen. 
Christel, Elena und Ellen 
Ausserdem, traf sich Bernadette mit diesen oben genannten Frauen,
seit dem 20. März, zum Schwatzen, Frauen aus der Tanzgruppe zum Zoommeeting. Es gab einen regen Austausch über die Zeit, in der wir uns gerade befinden.
Das Wohlbefinden von uns allen, stand an erster Stelle.

Der rege Austausch zu lieben Freunden und Verwandten in die Schweiz, Schweden, Frankreich, hier in Holland und Deutschland und  rund um die Dagens 2 war bei jedem Telefonat oder SMS oder Whattsup immer sehr lieb und für uns informativ. 
Da wurde der Alltag, über Haare selber schneiden, über die Distanz halten, über Masken nähen, die Herausforderungen mit dem Einkaufen über Internet oder über Nachbarsschaftshilfe, die Herausforderungen mit sich selbst auskommen,
das feine Riechen der Blüten im Freien, die Stille in den Wäldern, das Vogelgezwitscher und einfach das Grundlegendste nämlich zu sich zu kommen dürfen, diskutiert.

Diese Kontakte schätzen wir unwahrscheinlich. 
Ein riesengrosses Dankeschön euch allen. 

Maieriesli oder Maiglöcklein Bild


 aus der alten Heimat


Donnerstag, 23. April 2020

Covid-19: Woche 6



Wir sind seit 6 Wochen in der Covid-19 - Zeit.
Am 13. März flogen wir in die Schweiz zu unseren jährlichen Arztkontrollen. Auch wollten wir unsere Familien und Freunde treffen. Es gelang nur zum Teil unsere Vorhaben auszuführen, denn ab dem 17. März, war in der Schweiz auch Distanz und Isolation angesagt.
Am 31. März fuhren wir mit einem Mietauto nach Amsterdam zurück.
Genau die gleiche Situation trafen wir in den Niederlanden an. 
Es haben zwar noch einige Handwerkerläden offen, 
da leeren sich die Gestelle langsam.
Lebensmittelgeschäfte haben alle offen 
und da sind die Gestelle immer voll.

Draussen blüht es unwahrscheinlich schön, bei den Pflanzen, die wir giessen. Sonst ist es hier staubtrocken.

Unsere Tulpen auf dem Schiff, die vertrocknen,
 trotz giessen.
Die Gefühlswelt hier rund um uns, ist im Moment sehr angenehm. 
Die Familien spielen mit ihren Hunden im Wasser nebenan, in guter Distanz.
Die Menschen sitzen schön im Freien mit Distanz.
Spielen, radeln joggen und spazieren.
Die Massregeln hier in den Niederlanden, HOUDT MOED: 

bleibt couragiert, bleibt mutig, in dieser aussergewöhnlichen Zeit
Abstand halten, Hände waschen, keine grosse Veranstaltungen machen, 
dies dauert vorlaüfig bis Ende Mai.
Bei unserem Hafeneingang und beim Nieuwendammerdijk hangen diese Fahnen
HOUDT MOED 
bleibt mutig

Harte Arbeiten!
Rostflecken wegmachen, demütige Haltung auf 23 m Länge
Die Blogseite neu gestalten.
Fahrsaison 2020 planen, in dieser speziellen Zeit.
Ob uns das gelingen wird, werden wir sehen.
Wir sind optimistisch.

unterwegs ab 15. Mai bis 21. Mai 2020: von Amsterdam nach Drimmelen

Etwas Neues beginnt! Und wir sind mitten drin. Nemo, Amsterdam bei der Durchfahrt, (ist ein Science Center, 1997 erbaut von Renzo Pi...