Samstag, 20. Juni 2020

unterwegs vom 12. Juni bis 19. Juni

Heinz repariert den Wasserhahnen im Gästebadzimmer.
und Bernadette topft Blumen um.
Unser Werftaufenthalt an der Aussenseite der Werft
vorher
Ja, dies fühlte sich gut an und plötzlich war unser Wohfühlplatz aber weg.
Wir wurden im wahrsten Sinne des Wortes plötzlich eingemauert, 
von einem 110 m langen Berufsschiff 
als uns "Saffier", Eigner Gerda und Emil aus Antwerpen uns verliessen und 
das blaugrüne Schiff ganz nahe neben uns zu liegen kam.

nachher
in der Stube hatten wir die schönsten, selbsgepflückten Blumen
Trotzdem war Bernadette echt unzufrieden. 
Wir erwarten nämlich Besuch von Alexandra und Erich. 
Darum beschlossen wir, alle Werftarbeiten 
zu stoppen um wegzugehen. 
Der Kapitän des Blaugrünen Schiffes kam 
gegen den Abend und liess uns dann raus.
Das war sehr befreiend. 
Wir gingen nach Panheel, 
wo uns schon unsere Gäste erwarteten.
 Am darauffolgenden Tag kamen in Panheel
 "Ueli de Beck" mit seiner Frau vorbei.
 Am Abend zum Znacht, besuchte uns Helga. 
In einer sehr geselligen Runde verbringen wir den Abend zusammen, draussen.
Besuch im Gartenzentrum in Venlo.
Grosseinkauf für den Garten



Ein Besuch in Brüssel, im Museum von Hergè, 
Hergè ist uns sehr nahe gekommen.

Fahrt nach Weert zu Marijke und Jacq, 

Schleuse Nr. 15

Am Abend gingen unsere Gäste in ihr Bed and Breakfastzimmer in Monfort. Weil wir meinten, dass wir zu dieser Zeit auf der Werft  uns befänden, haben unser Sohn und Alexandra diese Lösung ausgesucht. In einem sehr schönen Gebiet haben sie noch 3 Nächte verbracht.

 Unser Beiboot wurde wieder einmal auseinander geklappt, daran geknütselet 
und neu mit einem Elektromotor versehen.

Erich Peti Heinz Luzie und Alexandra 

Peti und Luzie kamen auf ihrer "La Vie" zu uns und haben  
einen feinen Kuchen mitgebracht.


Donnerstag, 11. Juni 2020

unterwegs vom 5. Juni - 11. Juni 2020

Maasbracht: Anlegestelle, Aussenseite bei der Werft Jan Tinnemans

121. Vollmond auf der Dagens 2

Bernadette kann endlich wieder einmal zum Frisör gehen.

Bernadette freut sich, Marielouise 74 jährig, in ihrem Wollstübli zu besuchen. Marielouise erkannte Bernadette sofort. Marielouise, die Inhaberin dieses Wollstübli ging nur kurz weg und holte diesen 
selbst gestrickten Engel hervor.
Vor 4 Jahren lernte Marielouise durch Bernadette diesen Engel zu stricken, auch hat sie diese Anleitung an viele Strickerinnen weiter gegeben.
Bernadettes Mutter hatte diesen Engel x - mal produziert und die Anleitung an ihre Töchtern und Schwiegertöchtern weitergegeben.
Dass Marielouise, hier in Maasbracht so spontan sich an dies alles erinnerte berührte Bernadette enorm.
Pulli für Heinz entsteht, dank der tollen Wolle aus dem Wollstübli.

Wir warten in Maasbracht auf das "Docken" der Dagens 2, 
(das heisst: die Dagens 2 aus dem Wasser nehmen). 

Es heisst aber auch bereit sein, wenn die Werft Mitarbeiter Zeit haben, 
um bei uns zu arbeiten.
So haben sie bei uns die Feuerlöscher und 
die Schwimmwesten fachmännisch kontrolliert.
Das AIS (Automatisches Identifikation System) neu certifiziert.
Das heisst auch bereit  sein, die Dagens 2 anderswo hinzulegen, weil noch andere Schiffe an unsern so bequemen Platz kommen müssen. So wie hier unser Nachbarschiff, "Vollblut" das gerade ein neues Steuerhaus erhält.
Das alte Steuerhaus küsste halt für einmal gerne eine Brücke.

Auch machen wir den Flugrost weg. Das heisst für uns am Abend, die Dagens 2 von oben bis unten, mit viel Wasser schwemmen. Nur so geht dieser feine Stahlstaub weg und nur so können wir verhindern, dass die Dagens 2 nicht schon innerhalb 24 h so aussieht, als hätte sie Röteln.
Da steigt die Duschpumpe aus, die Heinz schnell wieder herstellen konnte.

Heinz konstuiert einen Fensterfeststeller für unsere kleinen Fenster im Steuerhaus.
nach vielem Nachdenken gelingt es ihm.

Zwischendurch werden die Aquarellfarben hervorgeholt,

die Joggingschuhe angezogen, spaziert und über den Zoom getanzt.
Die "DIS - Tanz" bleibt - wird zur Normalität, wird Routine.

Wir haben mit den Menschen auf der Werft und rund um die Werft einen sehr vertrauten Umgang.

Donnerstag, 4. Juni 2020

unterwegs vom 30. Mai bis 4.Juni 2020

Pfingsten in Panheel und Europäische Zusammenarbeit
Wir  haben in Panheel wieder einmal Holunderblütensirup gemacht.
Feine Spargeln und viele süsse Erdbeeren eingekauft und tiefgefroren.
Bei einem Hofbauern, 8 km von unserem Liegeplatz in der Natur,
fanden wir diesen Hofbetrieb.
Spontan besuchten uns Uli und Heinz aus Köln, die auf ihrem Wohnschiff Omega ganz in der Nähe, nämlich in Wessem logieren. 
Sie kamen in den Genuss der Spargeln 
und einem feinen Bananen-Erdbeer-Softeis, auf der Dagens 2.
 Kanal-Wessem-Nederweert

Werftaufenthalt
Am Dienstagmorgen fuhren wir mit der Dagens 2 nach Maasbracht,
 die 8 m hohe Schleuse Panheel runter. 
Bei Jan Tinnemans dürfen wir bei der Werft an der Aussenseite liegen. 
Uns erwarten da schon Tom Logisch, der Erfinder der Klein-Kläranlage Enteron und sein freier Mitarbeiter Rolf. Dann geht es sofort los,
alles steht noch draussen auf der Plattform, Bug ist ausgeräumt 
   
Am Nachmittag ist alles fein säuberlich montiert.
Das Certificate dieser Kleinkläranlage wird  ausgestellt 
und uns, den neuen Eignern ausgehändigt. 
Uns wird alles bis ins Detail erklärt.

In bester Europäischer Zusammenarbeit erfolgte der Einbau unserer Kleinkläranlage. 
Firmeneigner und Erfinder Tom Logisch von Kleinmachnow mit seinem freien Mitarbeiter Rolf aus Hamburg haben die Anlage eingepasst und in Betrieb genommen. 
Der Produktvertreter für Holland, William Beurskens mit seinem Partner der Firma LUBE aus Utrecht, sowie zwei künftigen Unterhaltsverantwortlichen für die BeNeLuxländer haben den erfolgreichen Einbau mitverfolgt. 


 Das ist Europäische Zusammenarbeit auf einem Schweizerschiff, 
auch in der Covid-19 Zeit.

Vertauen aufbauen, reden miteinander und wieder irgendwie zusammen finden, das sind unsere dringenden Themen, im restlichen 2020.

Samstag, 30. Mai 2020

unterwegs ab 22. Mai bis 29. Mai 2020: von Drimmelen - Panheel

schönes Pfingstwochenende wünschen wir aus der Dagens 2

dies steht in Potsdam, bei der Tanz Fabrik, Kultur Meile

Distanz - Zeit:

Trotzdem haben wir eine Woche voller sozialer Überraschungen er-fahren dürfen.
Bernadette hat weiterhin mit den Potsdamerfrauen getanzt, halt über ZOOM.
Wir konnten dank Zoom unsere Gedanken in dieser Distanz - Zeit austauschen mit den Tanzfrauen in Potsdam oder mit unseren Familien und mit Freunden
und somit tatkräftig uns bewusst mit dem Leben auseinandergesetzt, den neuen Umgang mit der DIStanz geübt. 
Auf dem Wasser reisend unterwegs zu sein nach 10 JAHREN fühlt sich in dieser DIStanz Zeit anders an, die wenigen Begegnungen die wir haben, sind auf DIStanz bedacht, trotzdem intensiv und konzentriert.
Immer sind sie positiv. 
Hauswurz auf der Dagens 2
Die Natur präsentiert sich prächtig und diese in aller Ruhe und Stille wahrzunehmen gefällt uns sehr.

Wir sahen öfters leere Passantenhäfen.

Heinz übte sich mehrmals mit dem Rückwärtsfahren mit der Dagens 2. 
wie hier am Vortag zwischen Quintus und Nomade in Veghel beim Hafen rückwärts einparken, der erste Nebel
das erste Empfangskommitee in Veghel:
Auch kam der Hafenmeister zu uns auf den Steg und bot uns an, dass wir länger bleiben können. Ja, es gefällt uns auch gut in Veghel, hat es doch eine Basisschule die "BERNADETTE" heisst, 

gute Einkaufsmöglichkeiten hat, grosse Lebensmittel Industrie ist hier vorhanden und Veghel, der Hauptsitz von Jumbo beherbergt. Trotzdem gehen wir gerne weiter nach

Aarle-Rixtel, diese Stadt liegt in Nordbrabant: 
Diese Region in den Niederlanden ist besonders von Korona heimgesucht worden. Die Fasnacht war ein sehr geeigneter Übertragungsmoment gewesen. Trotzdem konnten wir Lebensmittel einkaufen gehen, haben fröhliche und mitteilsame Menschen angetroffen. Aarle-Rixtel strahlt ein sehr grosses Zusammengehörigkeitsgefühl aus. 
Überall hangen Fahnen mit den Aufschriften: 
zusammen sind wir stark.
In Aarle Rixtel hat es ein grosses Medizinisches Zentrum.

und es hat immer wieder grosse und schön gepflegte Kirchen.
leider sind sie erst wieder nach dem 1. Juni begehbar. 
Vom Übernachtungsplatz Aarle Rixtel fahren wir
rückwarts zurück zum Kanal, raus. 

Dis-Tanz Zeit und trotzdem so nah mit dem App-Marina Traffic

https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/shipid:246721/zoom:10

Dank diesem App, haben uns Rene und Toos Van Etten, die Voreigner und die Ausbauer der Dagens 2, gefunden. Sie kamen per Rad bei der Schleuse Empel, in der Nähe von s'Hertogenbosch uns besuchen. Dieser kurze aber sehr eindrucksvolle Austauch war schön fürs Herz. Es sind doch mehr als 10 Jahre als wir sie kennengelernt hatten. 
10 Jahre haben wir immer wieder miteinander korrespondiert 
und ab und zu, eben, 
spontan getroffen.


Die zweite grosse, soziale Überraschung war in Panheel, in der Nähe von Maasbracht. Da hatte uns Helga 
mit ihrem Neffen Simon und mit Kollege Dieter erwartet.


Helga hatte ein Tischchen mitgenommen, damit wir ja draussen essen konnten. Helgas Mutter, 82 jährig, hat uns allen Quiche gebacken. Wir kennen die Mutter von Helga über die sozialen Medien. 
Helga hat uns den Getränke Vorrat aufgefrischt, sie wusste, dass wir ohne Auto unterwegs sind. Danke vielmals für die gelungene Überraschung. 
In dieser DIStanz Zeit ist viel möglich, halt einfach anders. 
Phantasie ist gefragt und anders denken.

Donnerstag, 21. Mai 2020

unterwegs ab 15. Mai bis 21. Mai 2020: von Amsterdam nach Drimmelen

Etwas Neues beginnt!

Und wir sind mitten drin.


Nemo, Amsterdam bei der Durchfahrt, (ist ein Science Center, 1997 erbaut von Renzo Piano, auf den Fundamenten des IJtunnels. Es bildet auch den Eingang des Tunnels).

10 Jahre lang sind wir nun mit der Dagens 2 unterwegs. 
Wir hatten Familie und Freunde an Bord. 
Wir konnten kulinarische Erlebnisse erfahren, 
an Konzerten teilnehmen,
 alles, was für uns Interessant war, 
konnten wir erleben!

Wie geht es nun weiter? 
Das, was wir so lieben auf der Dagens 2, ist 
das gesellschaftliche Leben. 
Dieser Mittelpunkt ist weg!
Etwas Neues beginnt.
Trotzdem,
 wir bleiben offen, für alles was auf uns zukommt.

Nieuwe Herengracht in Amsterdam, Motorenalarm, 

Heinz konnte dies schnell beheben und Motoren-Öl nachgiessen.

Während dieser Zeit konnte Bernadette eine Frau beobachten, 
die Thai Chi machte. So schöne Bewegungen machte sie, beruhigend sah dies aus, und diese Frau verbreitete eine wunderbare Stimmung. 
Kurz bevor wir weg fuhren, erzählte sie uns, 
dass sie das schon 40 Jahre am gleichen Platz machen würde. 

Nieuwveen,

liegt 5 km von Kudelstaart entfernt.
In Kudelstaart, lagen wir in den ersten zwei Winterzeiten mit der Dagens 2.

Weiterfahrt nach Gouda

blühender Tulpenbaum beim Hafen in Gouda.

Unterwegs von Gouda nach Dordrecht haben 

uns wieder einmal die Wellen zum Rollen gebracht. 
Der graue Schrank im Steuerhaus kam geflogen und es sah 
innert einer Sekunde aus, als ob ein Orkan gewütet hätte. 
Diese harmlos aussehenden Wellen verursachten das Rollen mit der Dagens2;
Strömung, Gezeitenwasser, 
Wellen der vorbeifahrenden Schiffe, 
die mit ihren 17 km/h hier durchfahren dürfen.

In Dordrecht hat Heinz das graue Gestell im Steuerhaus fix montiert. 
Es war vorher noch nie nötig gewesen, dies zu tun. 
Schnepfen
Regenpfeiffer
Unser Rhythmus: Fahren, erholen, 
Gutes Essen auf der Dagens 2 
joggen gehen und/oder Rad fahren

 hier von oud Drimmelen nach Drimmelen mit dem Rad

über einen farbenprächtigen und von Blumen gesäumten Radweg.
Wir treffen auf Menschen, die mit uns reden, nach dem Weg fragen oder sich einfach nur über diese tolle Natur wundern und dies mit uns teilen möchten. 

Wir fühlen uns mitten drin trotz 1.5 m Abstand. 

Danke vielmals für euer Interesse an unserem Leben.

Auch danken möchten wir allen, die ein Feedback geben. 
Bitte schreibt unter euren Kommentar euren Namen 
oder nur eure Initialen, damit wir sehen, wer uns immer so lieb antwortet. Im Moment kommt der Kommentar als "unbekannt" an. Wir können nicht antworten oder wir können nicht sehen, wer geschrieben hat. Wir haben alles probiert, den Blog anders zu gestalten. Es gelang uns nicht.

In Drimmelen bleiben wir ein paar Nächte über Auffahrt.



Dezember, Weihnachten 2025

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