Freitag, 13. November 2020
Wo du auch immer hingehst, dort bist du! Konfuzius
Ob wir jede Stunde auf unserem langen Steg,
unsere stündlichen Schritte machen
ob wir fast jeden Morgen rund um Kudelstaart joggen
oder ob wir nach Haarlem radeln um
zu spielen, zu reden und um fein zu essen,
hier ein Raclette mit echtem Schweizerkäse
und dann auf dem Heimweg,
so einen schönen Sonnenuntergang erleben
Donnerstag, 5. November 2020
Spielen
Brandy Dog, Yatzi, X nimmt, Phase 10, Azul,
Qwirkle, Keer um Keer und so weiter,
sind Spiele, die wir immer wieder gerne spielen.
Mit unserem befreundeten Paar aus Haarlem,
spielen wir einige von diesen Spielen, jede Woche einmal.
(Museen, Kinos und Restaurants sind wieder geschlossen)
Um zueinander zu kommen,
fahren wir mit dem Fahrrad einen Weg von ca. 28 km.
Wir können dann in der Zeit, in der wir beieinander sind,
entweder in Haarlem oder auf der Dagens 2
spielen, lachen, Gespräche führen und fein
miteinander essen,
bevor wir uns dann wieder auf den Heimweg machen.
Je nach Wind und oder Regen,
kann es dann schon sein,
kann es dann schon sein,
dass wir für einen Weg so ca. 2 Stunden benötigen.
Bis jetzt klappte dieses Unternehmen "Spielen" gut.
Wir haben von Prof. Dr. Jens Junge gelesen,
"dass Spielerkenntnisse offenbar uns flexibel erhalten können
und zwar bis ins hohe Alter".
Wir werden es sehen!
Freitag, 30. Oktober 2020
Nahrung
Unser Fokus
Glutenfrei - Lactosefrei - Alkoholfrei - Zuckerfrei - Eier sollten wir am Besten auch weglassen!!
Was kochen wir nun dann?
Ja, Obst und Gemüse aber nur Bio, sei am Gesündesten! Da hat uns Rosmarie aus Haarlem, als sie vor kurzem aus der Schweiz zurückkam, ganz feini Dörrbohnen gebracht. Diese Woche kochten wir diese Bohnen. Das war ein feines Festessen mit Kartoffeln und Salat.
So haben wir in dieser Woche nicht nur gesund gegessen,
sondern auch immer wieder geschaut,
dass unsere Sinnesorgane auch nur
gut verdaubare Nahrung aufnehmen konnten.
So hatten wir u.a. über unsere Ohren
liebevolle Telefongespräche geführt,
mit Freunden und Familie,
Diese Gespräche taten uns gut
bis zum kleinen Zeh runter und zurück zum Scheitel.
Wir haben auch Sturm gehabt,
daher viele Windgeräusche rund um das Schiff gehabt.
Das Ächzen der Dagens 2, beim einzigen Pfahl, hier im Hafen,
war in der Nacht nicht gerade prickelnd,
daher wob Heinz eine Fendermatte.
Jetzt ist Ruhe und die Ohren haben wieder Ferien.
Heinz hat in der Stube wieder einmal isoliert.
Da machte er zuerst den Rost weg.
Brauchte danach Ovatrol um den Stahl
vor weiterem Rost zu beschützen --
- und dies stank.
Das war weniger gute verdaubare Nahrung.
So bewegten wir uns dann wieder viel im Freien
um diesen Geruch loszukommen.
Die Augen hatten auch diese Woche, trotz Regen vieles aufzunehmen.
Wenn es nicht ein Kanal ist, der überquert werden will
beim Joggen oder Spazieren,
dann sind es hier Kilometer aneinander gebaute Glashäuser,
die umrundet werden möchten.
Bernadette hat gemalt:
so kann sie viele Eindrücke verarbeiten,
die sie in den letzten 10 Jahren
in den verschiedensten Ländern
in den verschiedensten Museen,
mit verschiedensten Küntlern erhalten hatte.
In Haarlem waren wir im Teyler-Museum,
da durften wir eine Sonderausstellung, geniessen,
vom englischen Künstler
John Constabel, 1776 - 1837
Da faszinierte unter anderem dieses Bild:
"Judges Walk"
oder andere Wasservögel die ganz nahe
über dem Wasserspiegel ihre Kreise ziehen.
Auch die Wolkenzeichnungen und - Bilder zogen uns richtig an.
Er machte "Faksimile", so sagte er,
dass er am Besten von seinen Vorbildern lernen konnte.
Nicht nur Windmühlen zum Malen hatte er geliebt aus Holland,
Er war fast süchtig auf Wolkenbilder malen
auf Schiffe malen.
Er lag ganz im Trend mit seinen Bildern,
denn er malte auch schöne Gesichter,
mit den dazugehörenden freien Hälsen.
Zu dieser Zeit war das so richtig aufmüpfig.
"Judges Walk"
herangetraut, wollte es nachmalen eben lernen.
Sie wollte alles was sie im vergangenen Fernmalkurs
gelernt hatte in einem Bild verwirklichen, einbringen.
Das waren die Themen:
die Bildmitte - Farbtheorie - Licht und Schatten - viel Natur
So beim Suchen eines Bildobjektes oder Idee,
kam ihr das Bild
"Judges Walk" in die Hände.
Beim Analisieren dieses Bildes,
ergaben sich ganz viele Aha-Momente.
Das nähere Hinschauen, mit dem Wissen aus dem Fernkurs,
ergab dieses Ergebnis.
Hat grosse Freude gemacht,
dies zu malen,
in dieser Corona - und Regenzeit.
Weiss, dass noch nicht alles perfekt ist.
Daher freue ich mich auf den nächsten Fernkurs!
Freitag, 23. Oktober 2020
Sprache
Was haben die Himmel doch viel zu erzählen, wenn man zuhören kann!
"Wer aus dem Geist der Stille lauscht,
dem sagen alle Vogelstimmen und das
Raunen des Windes in den Kiefern etwas."
Raunen des Windes in den Kiefern etwas."
(aus dem Buch "Stille. die aus dem Herzen kommt" von Thich Nhat Hanh)
Aus all der Stille und des Lauschens erwäschst
in uns der Wunsch, das Gehörte und Erfahrene
mit unseren Lieben auszutauschen.
Dankbar sind wir für jedes Gespräch,
das wir mit euch führen dürfen -
ob direkt anwesend auf der Dagens 2 oder
ob über die modernen Kommunikationsmittel.
Wir finden, dass das Kommunizieren einfacher ist,
wenn unser Gegenüber direkt anwesend ist,
als durchs Mailen, Zoomen oder Telefonieren.
Trotzdem finden wir es fürs Herz wunderbar,
diese herausfordernden modernen
Kommunikationmittel zu nutzen.
Es kann manchmal schwierig sein,
unsere Gedankenbilder
in Worte zu fassen, ohne die Körpersprache zu sehen,
den Ausdruck klingen zu hören oder
die Umgebungsstimmung wahrzunehmen.
Doch das Reisen, um zusammenzukommen,
ist im Moment eingeschränkt.
Die Verbindungen zu unseren Lieben
möchten wir aber nicht aufs Eis legen.
Darum ist es uns ein grosses Anliegen,
den Gedankenaustausch weiterhin zu pflegen,
auch über Zoom, Telefon oder Mail.
Freitag, 16. Oktober 2020
Festtag
"Was ist wichtiger," fragt der Panda Bär:
Die Reise oder das Ziel?"
"Die Begleitung." sagte Tiny Dragon.
Unser 39. Hochzeitstag feiern wir in Haarlem in der Bavokirche.
Rinze Maten unser Freund gestaltete einen wunderschönen Gottesdienst.
Wir werden verwöhnt mit einem herrlichen Orgelspiel.
Auch dürfen wir einem Harfenspiel lauschen,
das von einem Zaphier Glockenspiel begleitet wurde.
Da wir als Kirchengänger, knapp 30 an der Zahl,
noch nicht singen dürfen, wegen Covid 19,
hat eine Vierer Delegation die Lieder zum Gottesdienst gesungen.
David der Harfenspieler oben links
David wurde an den Hof von Saul geholt.
David spielte die Harfe und durch das Harfenspiel
wurde Saul wieder beruhigt.
Dieser Gottesdienst mit so viel Musik
und den Gedanken dazu,
dass wir Menschen Musik und Gesang brauchen
und gerade die Musik noch selbst erleben.
Es war sehr echt und etwas fürs Herz.
Rosmarie lud uns in Haarlem zu einer feinen Tomatensuppe ein.
Als Dank für die Freundschaft haben wir ihnen ein Sauerteig Brot mitgebracht.
Das erste selbstgemachte Sauerteig Brot.
Wir spielten noch zusammen und besuchten
in der Bavokirche das angekündigte Peter und der Wolf- Spiel.
Die Organistin spielte dies sehr beeindruckend,
dramatisch und berührend.
Danke vielmals Rosmarie und Rinze Marten,
dass ihr uns trotz Covid 19,
einen so schönen Tag geschenkt habt.
etwas fürs Herz
etwas für den Gaumen
etwas für den Geist.
Freitag, 9. Oktober 2020
Ankommen in Kudelstaart 4.10. - 9.10. 2020
Lebenswandelschule
Vor 10 Jahren waren wir zum erstenmal hier in Kudelstaart.
Hatten eine gesellige Zeit, lernten Holländisch zu sprechen,
lernten auf der Dagens 2 zu leben und mit ihr umzugehen.
Zwei Winter lang konnten wir
Kudelstaart geniessen. (9000 Einwohner)
Kudelstaart ist ganz in der Nähe von Amsterdam,
und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Nun 2020?
Wir sind wieder da - nach 8 Jahren Wegbleiben.
Wir sind ganz herzlich empfangen worden,
und haben schon wieder neue Menschen kennen gelernt
und haben alte Bekannte wieder getroffen.
Unterschied zwischen 2010/2012 zu 2020:
Wir sind auf Dis-Tanz.
Wir reden auf dem Steg miteinander,
anstatt bei einem Kaffee
in der Stube der Dagens 2.
Wir gehen neu mit Mundschutz einkaufen.
Daher können wir die Emotionen,
die Gesichtszüge der Menschen im Laden nicht sehen.
Wir können nicht mehr so schnell in die
Schweiz, oder Schweden oder Österreich oder Deutschland,
wegen der Quarantäne.
Hatten wir Glück -
10 Jahre lang so unbeschwert mit der Dagens 2
herum zu reisen.
So eine Fülle erlebt-erfahren zu haben.
Und jetzt?
Churchill sagte:
"man sollte nie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen."
Daher versuchen wir diese Corona-Distanz-Zeit sinnvoll zu nutzen:
mit Kommunizieren,
mit dem Herbstbrief schreiben und verschicken.
Heinz übersetzt ihn in verschiedene Sprachen.
Wenn er beim Schreiben Bewegung braucht,
Bernadette versucht feine und gesunde
Mahlzeiten zu zubereiten.
Setzt einen Sauerteig an.
Bei diesem Unterfangen wird sie von Potsdam aus,
über WhattsApp unterstützt.
Dann erkunden wir bei Sonnenschein wie bei Regen
die nähere Umgebung von Kudelstaart zu Fuss,
bei Wind und Regen wie bei Sonnenschein.
Sehen ganz viel Bekanntes, wie die vielen Glashäuser
hier rund um Aalsmeer und Kudelstaart.
In Aalsmeer ist die Blumenbörse.
Sehen und geniessen beim Spazieren die schönen Parks.
geniessen die Ruhe
Wenn schon so wenig Gäste auf die Dagens 2 kommen,
dann nutzen wir die freie Zeit, um aufzuräumen,
und mit dem Malkurs aus Potsdam,
auch über WhattsApp zu malen.
Sonntag, 4. Oktober 2020
Wie beim Leiterli-Spiel: 4.Oktober 2020
Die Würfel sind gefallen,
es heisst Abschied nehmen von Haarlem,
es heisst Abschied nehmen von Haarlem,
Abschied nehmen von Rosmarie und Rinze Marten,
Wir haben von ihnen einen Joker bekommen, der da heisst:
dass wir bei ihnen jederzeit vorbeischauen dürfen.
"Auf das gesellige Beisammensein
mit euch freuen wir uns schon jetzt."
Dann haben wir wieder gewürfelt.
Die Wüfel sagen, dass wir die Reise nach Kudelstaart auf der
Haarlemmermeer Ringvaat,
auf der Nordumfahrung des Flughafens Schiphol, machen.
Die Flugzeuge landen in unmittelbarer Nähe.
Die Brücken gehen nach einem
kurzen Funkaufruf von unserer Seite her,
relativ schnell auf.
Wir sehnen uns nach
unserem Winterligeplatz, in Kudelstaart auf dem Westeinderplassen.
Nach 4 h fahren,
stehen wir endlich vor der letzten Brücke,
der diesjährigen Fahrsaison
die aufgehen muss.
Der Brückenwärter sagt, dass die Brücke in Panne sei,
und dies auf unbestimmte Zeit.
Die Würfel sagen, umdrehen und fast auf Null zurück,
nämlich wieder nach Haarlem zurück.
Wieder alle Brücken aufrufen.
Die Zeit läuft uns davon, heute wird nichts mehr mit Kudelstaart.
Doch haben wir das Gefühl,
dass die Brücken viel schneller aufgedreht werden,
als beim Hinweg.
Wir kommen schneller vorwärts.
Es regnet immer noch, wir fahren auch schneller als sonst.
Denn die Vijfhuizerbrug dreht zwischen 16 Uhr und 18 Uhr nicht.
Wir waren gerade eine Minute vor 16 Uhr bei dieser Brücke angekommen.
Wir wurden noch durchgelassen.
Nun haben wir soviel Glück, dass wir gerade
vor Dunkelheit in Oude - Wetering ankommen,
dem neuen Ziel von heute.
Wir feiern den 125. Vollmond in Oude - Wetering.
Die Wüfel bringen uns am anderen Tag
zum Anfang zurück, nämlich nach Kudelstaart.
Die Dagens 2 hat in Kudelstaart,
die ersten zwei Winterliegeplätze gehabt.
Westeinderplassen
Sicht auf den Hafen, in Kudelstaart.
Ein herzlicher Empfang erleben wir im Hafen.
Nun ruhen die Fahrsaison-Würfel,
bis nächstes Jahr eine neue Saison beginnt.
Blick über das Westeinderplassen, in Kudelstaart, im Hafen
Neuanfang: Diesen mit Freunden wie, Willi und Dagmar zu machen,
die uns übers Wochenende besuchten,
war sehr schön.
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