Donnerstag, 28. Januar 2021

liebevoll mit uns

 Ruhe -  
Im Äusseren, ist unser Leben sehr ruhig geworden.

Wir winken aus der Dagens 2 immer wieder Spaziergängern zu, weil sie uns im Innern der Dagens 2 sitzen sehen.

Manchmal ergeben sich ganz schöne und kurze Gespräche, 
Ab und zu kommen Hafenbewohner, 
natürlich nur als Einzelperson zu uns,
zu einem Kaffee. Pro Tag eine Person pro Haushalt

Es schwingt schon noch Respekt gegenüber dieser neuen Lebensführung mit.
Wir vereinsamen nicht Heinz und ich, nein wir schwatzen viel, 
malen, spielen, isolieren, lesen und bilden uns online weiter, 
- unser Hirn wird so genährt
- mit unsern täglichen Ganzkörperübungen nähren wir unsere Bandscheiben
- mit den Lebensmitteln, die wir immer wieder neu
  in ihren Verarbeitungen kennen lernen dürfen, 
   ernähren wir uns,
   in der Hoffnung, dass wir das gut und gesund machen 
    und so weiter gut über 
    diese kalten Jahreszeiten kommen.
In den Gesprächen zu Zweit, über Zoom, oder mit was auch immer,
werden wieder ganz schnell 
zuversichtliche und stimmungsvolle Gedanken formuliert.

Oft können wir auch auf der Dagens 2,
mit wildfremden Menschen über den Bootsrand, 
mit ganz wenigen Worten über uns, 
weil wir die Wörter in der jeweiligen Sprache nicht finden können,
oder weil wir einfach über die Situation, 
in der wir alle gerade stecken, lachen.

Gelacht haben wir diese Woche nicht mehr, 
als unser Freund aus Haarlem, der uns 
mit seiner Frau besuchen wollte, 
auf dem Weg zu uns, mit seinem Rad 
einen Zusammenprall mit einem Hund hatte.
Der Freund ist im Moment wieder Zuhause und muss
sich auskurieren. Wir wünschen ihm schnelle Besserung.
Bei unserem nächsten Treffen werden 
wir sie, mit einer frischen Rüeblitorte empfangen.

Allen, die diese Woche eine 
ähnliche Situation erlebten und das Bett 
hüten müssen,

wünschen wir alles Gute.


mit diesen Blumen "tête à tête"
danken wir auch Allen
- die immer wieder mit uns denken
 - die uns immer wieder, an ihrem Leben Teilhaben lassen.


Samstag, 23. Januar 2021

nicht Sorgen

 

glücklich sind wir beim Joggen rund um Kudelstaart

einmal musste Heinz Schneewischen
 
glücklich können wir bei Bedarf Wassertanken
Heinz momentane Lieblingsbeschäftigung:
Fenster nach isolieren

Wir Glücklichen werden in dieser Woche wieder in Haarlem 
bei Rosmarie und Rinze Marten erwartet, mit einem
feinen und sehr gesunden Zmittag.

Auch wurden in uns ganz liebevolle Erinnerungen wach, 
weil Rosmarie für uns einen 
glutenreien Johannisbeerkuchen gebacken hatte.

S' Mami von Heinz hatte uns jeden Sommer,
 Johannisbeerkuchen gebacken 
und uns dann an einem Sonntag, 
so, bei einem Zvieri 
kulinarisch verwöhnt.

Diese Woche hatten wir Gäste aus der Schweiz, 
die auch ab und zu auf einem
Wohnschiff leben.
Bernadette kochte da Hackfleischtätschli 
mit Rösti 
und Randensalat,
auch ein bisschen alte Heimat.
Zum Dessert gab es von unseren Gästen diese
feine Schoggi
Da war das Fernweh da,
zu unseren Familien
und Freunden, 
die wir schon so lange nicht mehr sehen durften.

Zuversichtlich schauen wir voraus.
Essen gesund, bewegen uns, lachen und spielen 
weiter mit unsern Freunden.
Ausgangssperrstunde müssen wir einhalten.

Das mit einer Person auf Besuch gehen 
und nur eine Person auf unser Schiff einladen pro Tag,
 das ist zum Glück bis jetzt, 
nur eine Empfehlung und keine Massregelung.
Wir leben sehr konsequent zurückhaltend und 
haben nur mit 
ganz wenigen Personen regelmässigen 
persönlichen Kontakt.
Wir haben grosses Vertrauen ins Leben!
Sonnenaufgang 21.1.2021
über den Jachthafen von Kudelstaart

Freitag, 15. Januar 2021

Liebe und Humor

Die Feiertage sind vorüber, das Jahr 2021 zählt schon 15 Tage.

Dies waren sehr abwechslungsreiche Tage, mit viel Bewegung. 

Gefietst nach Haarlem. 
Spazieren gehen in den "Middelduinen" in den Dünen.
Verwöhnen lassen durch feines Essen
von Rosmarie und Rinze Marten.
Das erste Mal, seit dem 1. April 2020
auswärts geschlafen, in Haarlem.

Gejoggt hier in Kudelstaart.

In der Stube der Dagens 2, 
machen wir seit 3 Wochen Ganzkörpertraining.
So hat Bernadette weniger Schwindelanfälle.
Wir motivieren uns gegenseitig um besser,
 jeden Tag eine Stunde Training durchzuhalten,
 die uns sehr fordern.
Muskelkater lässt grüssen.

Ab und zu ist das Westeinderplassen am Rande gefroren.
Dann hören wir wieder die geheimnisvollen Geräusche,
wenn sich das feine Eis bewegt.

15 gesunde, bewegte, fröhliche, 
gesellige, blumige und ruhige Tage 
liegen schon wieder hinter uns im Jahr 2021.

Freitag, 1. Januar 2021

1. Blog im Jahr 2021: 1.1.2021

 


Wir wünschen ein Jahr mit 
viel Gesundheit, und dass 
das herzhafte Lachen uns Alle, 
doch ab und zu begleiten wird.


Wir danken,
für all eure so zuversichtlichen und 
hoffnungsvollen guten Wünsche fürs Jahr 2021.

Freitag, 25. Dezember 2020

Weihnachten 2020


Wir wünschen eine achtsame Weihnachtszeit 
mit der Liebesgeschichte von 

Sonne und Mond

«Ich bin der Mond», sagte der neue Planet, 
der den dritten Planeten auf seiner Bahn rund um die Sonne umkreiste.
«Und dank dir, Sonne, leuchte ich jetzt mit deinem Licht.»
Die Sonne verriet dem Mond nicht, dass sie ihr ewiges Leben geopfert hatte, 
um nicht mehr alleine zu sein.
«Sonne?»
«Ja, Mond?»
«Das Licht einer Kerze verliert nicht an Helligkeit,
wenn es andere Kerzen ansteckt.»
Die Sonne staunte. 
Niemand hatte je mit solcher Zärtlichkeit, solcher Wärme zu ihr gesprochen. Und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte die Sonne sich nicht nur nicht einsam, sondern sogar geliebt. 
Der Mond bemerkte, wie sich die Temperatur der Sonne veränderte, und wusste, dass er dieses seltsame, herrliche Gefühl in ihr hervorgerufen hatte.
«Ich hatte grosse Angst, für immer allein zu sein, Mond,» sagte die Sonne. «Jetzt durch dich, weiss ich, dass ich nie mehr einsam sein werde.»
Die Sonne versuchte, sich dem Mond zu nähern.
«Nein!» rief der Mond. «Tu das nicht Sonne!»
«Warum nicht?» fragte die Sonne. «Ist etwas falsch daran, wenn ich dich berühren will?»
«Du weisst es vielleicht nicht, aber deine Wärme ist so stark, dass ich schmelze, wenn du mir zu nahekommst. Ausserdem würdest du all die wunderbaren Planeten zerstören, die dich umringen und dir Gesellschaft leisten. Vor allem sieh dir an, was du für den Planeten getan hast, um den ich kreise. Ist dir an ihm noch nichts Besonderes aufgefallen?»
Die Sonne starrte den Planeten an. Er war strahlend blau.
«Warum hat er diese Farbe?» fragte die Sonne.
«Liebe Sonne, du hast so viel von dir selbst gegeben, um uns zu erschaffen, dass auf diesem einen Planeten all die richtigen Bedingungen zusammengekommen sind, um das grösste aller Wunder hervorzubringen:
Das Wunder des Lebens»
«Das heisst, ich werde dich niemals berühren können?» fragte die Sonne.
«Ich wünschte, meine liebe Sonne, ich könnte dir sagen, dass das möglich ist, dass der Schmerz darüber, nicht ganz nah beieinander sein zu können, mit der Zeit vergehen wird, aber ich weiss, das wird nicht so sein. Er wird uns für den Rest unseres Lebens begleiten und uns daran erinnern, wie stark wahre Liebe ist.»
«Liebe?» fragte die Sonne.
Der Mond sah die Sonne an: 
«Sonne, ich liebe dich so sehr, dass ich, wenn ich auf der anderen Seite der Erde – des blauen Planeten – 
bin und dich nicht sehen kann, die Augen schliesse und von dir träume. Und wenn ich dank deines starken Lichts wieder scheine, 
fühlt deine Wärme sich an wie eine zärtliche Hand auf meiner Brust.»

Ein Schauder überlief die Sonne, und sie erkannte, 
dass dieses neue Gefühl, das sie empfand, 
ihr Augenblicke wahrer Erleuchtung schenken würde,
Augenblicke der Freude - und des Leids.

«Sonne!»
«Ja, Mond?»
«Kannst du ein Geheimnis bewahren?»
«Ja?»
Der Mond blickte die Sonne erneut voll Liebe an.

«Ich heisse jetzt Mond», sagte er. «Eigentlich bin ich der Komet, der dich vor vielen Jahren aufgefordert hat, Planeten zu erschaffen, damit du nicht länger einsam bist. Und als ich sah, dass du auf die Ewigkeit verzichtet hast, um nie mehr allein zu sein, habe ich mich in dich verliebt. Und ich habe mir geschworen, das nächste Mal, wenn ich vorbeikommen würde, in deiner Nähe zu bleiben, damit wir für den Rest unseres Lebens zusammen sein können. Und weisst du noch etwas, Sonne?»
«Was?»
«Auch ich habe auf die Ewigkeit verzichtet, um in deiner Nähe zu sein. Und ich weiss, ich werde es nie bereuen.»
Zum ersten Mal in ihrem Leben vergoss die Sonne Tropfen ihrer Glut, wie Tränen.
«Danke, Mond. Ich werde dich immer lieben, genauso sehr wie du mich.»
«Ich weiss», sagte der Mond. Er sah traurig aus. «Wir werden nur selten zusammen sein können», sagte er, »und wenn deine Wärme mich am Leben halten wird, muss ich doch dicht bei der Erde bleiben, um den Sinn des Lebens und der Liebe nicht zu vergessen. Ich werde auf die wunderbare Welt blicken, die du geschaffen hast, und dir immer davon erzählen.»
Die Sonne war glücklich, auch ein bisschen traurig. «Ich werde stets da sein, Mond, und auf dich warten.»

Sonnenfinsternis aus der Sicht des Menschen:
«Ich versteh das nicht: Sonne und Mond ein Liebespaar?»
«Es ist Zeit.» - «Zeit wofür?» «Zeit für die Antwort! Sieh hinauf zum Himmel.»
Der Mond hatte begonnen, sich langsam über die Sonne zu schieben. Ein paar Minuten lang bewegte er sich behutsam weiter, bis er sie ganz bedeckte. Der Tag wurde zur Nacht, und man sah nur noch den strahlenden Umriss der Sonne, der den Mond mit einem sanften Funkeln umgab. Beide standen gleich gross am Himmel.
«Die Sonne und der Mond haben einander umarmt, und wenn ihre Vereinigung auch nur ein paar Minuten dauerte, wird dies doch reichen, um ihre Liebe weiter wachsen zu lassen, bis sie wieder zusammen sein können – wahrscheinlich in zwanzig oder dreissig Jahren.
Jetzt lieben sie sich. Während der Sonnenfinsternis können Sonne und Mond zusammen sein. Wir werden niemals wissen, welche Liebesworte sie einander zuflüstern. 
Wir sollten nie vergessen, dass es während der Dauer eines Menschenlebens nur wenige solche Momente gibt - Sie sind einzigartig. Sie finden statt, wenn Sonne und Mond sich in Liebe umarmen und all die Wunder vergessen, die dadurch entstanden sind, dass sie auf die Ewigkeit verzichtet haben, damit wir all das geniessen können, was das Leben für uns bereithält.
Diese magischen Augenblicke sollten wir immer achten.»

Geschichte von Sergio Bambaren
aus «Die Zeit der Sternschnuppen»

Freitag, 18. Dezember 2020

Herbstzeitlose

 


Film: Herbstzeitlose 2006
mit Stefanie Glaser
in unserer Stube

Produktionsland Schweiz:
Das Leben der 80-jährigen Martha
verlief bisher geruhsam,
Doch dann nach dem Tod ihres Mannes
eröffnet sie eine Boutique für edle Damenunterwäsche
und sorgt damit für Wibel in ihrem kleinen Dorf Trub.

Dieses herrliche Vergnügen schauten wir 
mit unseren Freunden aus Haarlem.
Diesmal hatten sie den Weg mit dem Rad
auf sich genommen und sind zu uns gefahren.
(ein Weg 2 Stunden)

Bei einem feinen Essen, 
geschlossener Gemüse Fleischkuchen

Teig glutenfrei


haben wir eine ganz kurweilige Zeit miteinander 
verbracht und konnten den 
streng verhängten Lockdown hier in den Niederlanden 
der vorerst bis zum 19. Januar dauert, 
einwenig vergessen.

Wir werden eine ZOOM Weihnachten feiern.

Ob es dabei das Traditionelle Abendessen gibt 
in unserer Familie mit
 Luzerner Lebkuchen und Birewegge,
Motivation wieder eine Birewegge zu machen 
kam von Alexandra und Erich.
Da ich hier in den Niederlanden 
keine gedörrten Birnen finde 
versuchte ich selber welche zu dörren. 
Unser Backofen ist absolut nicht geeignet dafür, 
er stellt immer nach 90 Minuten aus,
Jetzt improvisiere ich.
Wer weiss?

Fortsetzung folgt

Freitag, 11. Dezember 2020

Wellenbad der Gefühle

 

Gefühle im Steuerhaus der Dagens 2 ausleben zu können, 
mitfühlen zu dürfen, weinen zu dürfen vor Freude oder Trauer,
neugierig zu bleiben, 
sorgen, spielen, lachen  
und zu kommunizieren über die Sozialen Medien, 
- machen unser Leben aus. 

Gefühlsmässige Ereignisse aus Distanz
mit zu erleben, finden wir, verlangt von allen Beteiligten
eine hohe Qualität der Beziehungen.


Teilhaben zu dürfen  
an den verschiedenen Lebensgestaltungen 
unserer Söhnen mit ihren Partnerinnen und 
Teilhaben zu dürfen am Tanz Projekt in Potsdam über Zoom 
mit dem dazu gut dosierten Humor,
das fröhliche Malen mit den Pinselquälern aus Potsdam 
dies alles finden wir gerade zur Zeit für uns
ein riesiges Geschenk.
Weihnachtskarte Aktion 
der Akademie der 2. Lebenshälfte in Potsdam:
Bernadette konnte auch mitmachen mit ihrer Karte. 
Von der Kursleiterin wurde diese Karte noch beschriftet.
Zu Weihnachten kriegen so die Bewohner 
der Altenheime in Potsdam,
Karten von überall her.

Dann die Velotour nach Haarlem 
zu unseren Freunden 
Rien en Donna,
da hat Donna in ihrer Podologischen Praxis,
Bernadettes Füsse wieder in Schuss gebracht.

Danach bei Rosmarie und Rinze Marten
in ihrem so gemütlichen Zuhause
spielen, schwatzen und lachen wir.
Wir liessen uns von ihnen auch 
kulinarisch verwöhnen.
Gestärkt konnten wir die 2 stündige 
Rückfahrt mit dem Rad, 
bei fast Null Grad Aussentemperatur  
und ziemlichen Gegenwind, 
in Angriff nehmen.
Wir haben die Tour trotz unserem 
fortgeschrittenen Alter glücklich geschafft.
 

Und sind am folgenden Tag 
zufrieden in den Ausruhemodus gefallen.


 Im Steuerhaus der Dagens 2 beginnt es langsam 
weihnachtlich zu werden.

Dezember, Weihnachten 2025

Adventszeit 2025 wieder einmal in der Schweiz  In Thun bei "chez muna und lucien" logierten wir. Wir wurden von Muna und Lucien ve...