Sonntag, 30. Januar 2022

unser Glück ist


die Gegenwart:
 
Gedanken aus dem Buch von Ralf Senftleben 
"Die Kunst, in schwierigen Zeiten nicht durchzudrehen."

Stell dir vor - wir geniessen die Gegenwart.

Blog gestalten

Wir sind wahnsinnig gerne hier in Potsdam.
wir sind kreativ.

Wir saugen all die kleinen Schönheiten um uns herum auf.


Wir sehen 
Kormorane, Möven, Eisvögel und Fischreiher auf der Havel.

und wir hören den Sturm draussen vorbeibrausen, richtige Pfeiftöne erklingen, sei es von der Brücke her oder einfach von den Masten, 
Die Hafenverantworlichen kümmern sich um uns.
Die Dagens 2 ist gut aufgehoben und gut angebunden, 
die Pfähle sind sicher. 
Mit den Hafenbewohnern, sitzen wir regelmässig zusammen und haben eine gemütliche Zeit.

Wir fühlen, 
die Atmosphäre im Innern des Schiffes, die Wärme rund um uns,
ein dichtes Dach über dem Kopf. 


gemütlich


Arbeit gibt es immer genug, die Kanalisation auf der Dagens 2, hat Heinz erfolgreich repariert.
und  wir fühlen, was jetzt in diesem Augenblick um uns herum existiert. 

Zu der einzigen Zeit, in der wir Glück und Freude wirklich erleben können, ist der Augenblick.

Wir nicken der Vergangenheit, (hoffentlich bald, der Maskenpflicht) freundlich zu,  


wir nicken zum Beispiel dem gerade heftigen - überstandenen Hexenschuss von Heinz zu.

Wir nicken der Zukunft freundlich zu.


hier Stettiner Haff Juni 2017, Fahrsaison


hier Peene, auch Amazona des Nordes genannt, 2017

Wir planen unsere nächste Fahrsaison 2022, nach Stettin und zur Peene mit Freunden. Hoffen auch da, auf einige gesellige Tage.

Wir wissen, dass das richtige Leben nur in diesem Augenblick passiert. Nur jetzt können wir etwas tun und etwas bewirken. Nur jetzt könnenn wir handeln. Das wissen wir und deswegen geniessen wir die Gegenwart auch so. 

Die Gegenwart sieht aus wie das schönste Bild, das wir je gesehen haben. 

Sie hört sich an, wie die schönste Melodie, die jemals den Weg zu unseren Ohren gefunden hat. 
Die Gegenwart schmeckt wie unser Lieblingsgericht.

Wir schätzen die Zukunft
                                und die Vergangenheit. 
Wir nutzen sie, um zu planen und zu lernen. Aber unser Leben findet im jetzt und hier statt.

alter Markt 17.1.2022

Die Gegenwart hat so unendlich viel zu bieten.


            Und wir nutzen jeden Tag, um sie zu geniessen.

Samstag, 15. Januar 2022

Woran wollen wir uns orientieren?

15 Tage zählt das Jahr 2022.
Wir durften soviel schon wieder lernen, lesen, Wissen einholen.
Wir haben viel gehört über liebe nahestehenden Menschen aus aller Welt, wie sie leben, lieben und umgehen mit ihren Nächsten, in der jetztigen Zeit.
The year 2022 counts 15 days.
We were allowed to learn so much again, read, gather knowledge.
We have heard a lot about dear loved ones from all over the world, how they live, love and treat their loved ones in the present time.


Das Wissen kam auch aus den Nachbarnschiffen, und aus der nächsten Umgebung.  Alle sind wir doch in der gleichen Situation, wir lernen 
"die Kunst, in einer Krise nicht durchzudrehen!"
Wir lernen uns richtig zu bewegen und um das Untertauchen nur in der Havel beim Schwimmen zu praktizieren. Wir spazieren viel und geniessen jeden Moment.

It also came from the neighboring ships and from the immediate vicinity. 
We're all in the same situation, we're learning 
the "ART not to go nuts in a crisis!"
We learn to move properly and practice 
diving only in the Havel while swimming. 
We walk a lot and enjoy every moment.



Wir besuchen das höchst interessante Museum Barberini, in Potsdam.

We visit the most interesting Museum Barberini, in Potsdam.


Wir sogen das Wissen um die Farben und um das Licht, 
um die malerischen Freiheiten und um die thematische Leichtigkeit 
der russischen Impressionisten in uns auf.

We sucked the knowledge of the colors and the light,
about the painterly freedom and the thematic lightness
of the Russian Impressionists.


Ilia Repin, 1879

zeitliche Ausstellung der russischen Impressionisten

temporary exhibition of Russian impressionists

"Aussage eines russischen,
sprachgewandten Malers,in Paris:
"Ich habe meine Malerei gegen das hiesige Verfahren eingetauscht, das heisst ich male jetzt frei, ohne an die Schönheit des Pinselstrichs zu denken, dabei jedoch die volle Aufmerksamkeit auf die Bewegung und Kraft des Kolorits richtend."

Statement of a Russian, articulate painter, in Paris:
"I have exchanged my painting for the local method, which means I now paint freely, without thinking about the beauty of the brushstroke, but directing my full attention to the movement and power of the coloring."

Abram Archipow Besuch 1914


Claude Monet 
Uns begeisterte wieder der Maler "Claude Monet",  
der es verstand, auf genialste Weise, 
das Licht und die Luft einzufangen.

We were again inspired by the 
painter "Claude Monet", 
who knew how to capture the light 
and the air in the most ingenious way.

Sisley

Bernadette malt zu ihrem Vergnügen. Durchs Malen lernt sie das genauere Hingucken. Vielleicht gelingt es ihr, mit der Pfauenfeder. 
(Federn malen ist das momentane Thema, im Malkurs.)


Bernadette paints for her pleasure. 
Through painting she learns 
to look more closely. 
Maybe she'll succeed 
with the peacock feather.
(Painting feathers is the current topic, in painting class.)

   
Die Leichtigkeit einer Feder auf Papier zu bringen,
ist schon eine echte  Herausforderung.

Bringing the lightness 
of a feather to paper,
is a real challenge.

Im Alltag die Leichtigkeit bei behalten, 
im Alltag bewusst zu atmen, und das Licht sehen um alles zu packen, was uns immer wieder in ganz sensiblen, feinen kleinen unscheinbaren Dosen geboten wird, empfinden wir  als eine ziemlich bewegte interessante Herausforderung.

Maintaining the lightness in everyday life,
breathing  consciously in everday life, and seeing the light in order to pack everything that is offered to us again and again in very sensitive, fine, small, inconspicuous doses, we find this to be a fairly moving, interesting  challenge.



von der "MS Menaje" aus        Blick auf die Dagens 2. 
Wir sind hier  auf der Fahrt mit Dagmar und Willi zu 
Cordula und Reimond zu ihrem Wohnschiff in Spandau

from the "MS Menaje" view of the Dagens 2.
We are on a journey with Dagmar and Willi 
to Cordula and Reimond to their barge in Spandau



Genial.
Wir lassen uns weiter "berühren".

Brilliant.
We continue to be "touched"

Freitag, 31. Dezember 2021


Running water does not rot
Door hinges do not rust
that comes from the movement.

We wish you an eventful 2022
Bernadette and Heinz


Stromend water rot niet
Deurscharnieren roesten niet
dat komt uit de beweging.

Wij wensen u een bewogen 2022
Bernadette en Heinz


L'eau courante ne pourrit pas
Les charnières de porte ne rouillent pas,
cela vient du mouvement.

Nous vous souhaitons une année 2022 mouvementée
Bernadette et Heinz 

Sonntag, 21. November 2021

spontaner Besuch


Am vergangenem Donnerstag. 
Ein Telefonanruf von Rosemarie und Susanne 
aus der alten Heimat,
die gerade in Berlin weilten, genügte, 
dass wir mit ihnen zusammen, 
nach einer guten Stunde, sitzend beim Bahnhof 
in Potsdam, in einem nostalgischen Bus,
eine noch spontanere "Kaiser-Tour",
die 3 h dauerte, unternahmen.

Der Bus führte uns beim Charlottenhof und beim Pumpwerk, 
das verkleidet ist und aussieht wie eine Moschee, 
vorbei, zum neuen Palais.

Das neue Palais ist ein Schloss an der 
Westseite des Parks Sanssouci,
das grösste, in Deutschland.


Sanssoucci, ist ein Mythos. 
Ein Mythos, 
der mit dem Namen des sicher 
berühmtesten Preussens verbunden ist: 
allen nur bekannt als 
Friedrich der Grosse oder der 
alte "Fritz" - 
ein komponierender Flötenspieler, 
der Kartoffelkönig und 
kampferprobter Feldherren, 
gerne tolerant und gleichzeitig taktlos.

König Friedrich II. 1712-86 schaffte 
Folter ab, prägte Bonmots und 
machte aus seinem Königsreich eine Grossmacht. 
Zum Mythos von Sanssouci gehört, 
dass das bezaubernde Lustschloss Sanssouci
in Potsdam als krakelige Skizze auf einem 
Blatt Papier inklusive Tintenklekse begann.

Architekt Knobelsdorff.

Schloss "Cecilienhof" 
ein Gebäudeensemble im englischen Baustil, 1913-1917
nach Plänen des Architekten Paul Schultze
Historische Stätte, der Potsdamer Konferenz

Glienikerbrücke überspannt die Havel 
zwischen Jungfernsee und Glieniker Lake
 
und gilt als eine der historisch 
bedeutendsten Strassenverbindungen 
zwischen Potsdam und Berlin. 
Die heutige Stahl Fachwerk-Konstruktion 
stammt aus dem Jahr 1907, zuvor hatten 
allerdings bereits drei andere Brücken existiert.
Nach 1949 stellte sie einen Grenzübergang 
von Potsdam nach West-Berlin dar. 
Schon 1952 wurde sie für den privaten Verkehr gesperrt, 
nach dem Mauerbau, 1961 wurde 
der Grenzübergang gänzlich unpassierbar.
Während des Kalten Krieges wurde 
die Glieniker Brücke mehrfach 
zum Austausch von Agenten und Gefangenen 
zwischen dem Osten und dem Westen genutzt, 
da sie als besonders leicht zu überwachen galt.
Seit dem Mauerfall von 1989 
wurde die Brücke direkt 
wieder für den Verkehr geöffnet.


Alexandrowka

Die russische Kolonie Alexandrowka liegt im Norden 
der Innenstadt von Potsdam.
König Wilhelm III. von Preussen,
 liess sie in den Jahren 1826/27 
für die letzten 12 russischen Sänger, 
eines ehemals aus 62 Soldaten 
bestehenden Chores anlegen.

Das Drachenschlösschen 
dem Weinbauer seine Wohnung


Pfingstberg 1863
Der Berg ist 76 m hoch, 
höchster Punkt in Potsdam

diese Gebäulichkeiten liess 
Friedrich Wilhelm der IV. erbauen, 
der Romantiker König,
nach italienischen Vorbildern 

Die Runde beendeten wir mit den Besucherinnen
auf unserer Dagens 2, 
zwar schon dunkel, aber im Wissen, 
dass wir immer wieder 
den wunderschönen Park Babelsberg besuchen können, 
und den Blick zum Flatowturm 
jederzeit erhaschen, wenn wir
aus dem Steuerhaus der Dagens 2 schauen.

Dienstag, 9. November 2021

Schön, dass du hier bist

Das Lächeln ist wie ein Sonnenaufgang.
Es verbreitet Wärme und lässt die Welt 
in hellerem Licht erstrahlen.

Wir haben in der Erlöserkirche das Requim von Mozart besucht.
Herrlich - sinnlich diese Musikalität. 


Im Programmheft stand ganz vorne diesen Text:
«Jede Menge los»
Für dich:
Soll immer
Jede Menge los sein:
Der Himmel soll wolkenlos sein,
dein Herz sorglos,
dein Glück wunschlos,
dein Schutzengel arbeitslos,
dein Gemüt schwerelos,
die Liebe zweifellos, deine Arbeit mühelos, 
die guten Zeiten endlos.
Jochen Mariss

Dann im Museum zum "Güldenem Arm" hatten wir die Ausstellung, vom Ehepaar Scharsich geniessen dürfen. Dank unseren Freunden Ellen und Reimund konnten wir sogar die Vernisage miterleben. Der Musiker Jaspar Libuda hatte uns so begeistert und abholen können mit seiner fröhlichen Art, dass wir die Ausstellung, dann sehr konzentriert, ruhig und besinnlich geniessen konnten. Das Künstler Paar hat viele tolle Bilder mit Strand-Treibgut gestaltet.


Wir waren sehr begeistert.

Auch geniessen wir den goldigen Herbst in vollen Zügen. Joggen, spazieren und Radfahren, dann spontan auf einem Mini Gemüsestand Zwetschgen gekauft, für einen Zwetschgenkuchen, der sehr fein schmeckte.



daneben malt und tanzt Bernadette und Heinz werkelte eine bequeme kleine Brücke um Angstfrei zu uns an Bord zu kommen.

Auch bei uns ist jede Menge los.

Potsdam, Marina am tiefen See





Sonntag, 24. Oktober 2021

von Wolfsburg nach Potsdam

 

*Weil wir uns schon so gut kennen,
und manche Wegstrecke
miteinander gegangen sind.
trägt unsere Freundschaft etliche Früchte,
die es sich anzuschauen
und zu bestaunen lohnt:
Vertrautheit und Vertrauen,
Wertschätzung und Anerkennung,
Begleitung und Bewegtsein,
Rat und Tat,
Trost und Hilfe,
Zuspruch und Ermutigung,

Nun dürfen wir ernten,
was wir sorgfältig gepflegt haben.
Welch Geschenk!*

Doro Zachmann


In Wieglitz durften wir diese 
obenstehenden Worte bei der Schifferskapelle lesen.
Da haben wir vor 5 Jahren unsere 
Freunde aus Bülstringen kennen gelernt,
 die uns letzten Sonntag, beim Vorüberfahren besuchten, 
mit uns assen und uns in sehr 
liebevolle Gespräche eingebunden haben.  


Sie haben aus ihrem Garten einen feinen Salat 
und unglaublich viel
 frisch geerntetes 
Gemüse  mitgebracht.


Einen Monat lang unterwegs sein, 
mit Familie, Freunden und Kollegen,


mit Menschen, die bei uns vorbeihuschten 
- die uns trotzdem einen 
bewegten Eindruck hinterliessen, 
- all dies gab uns ein Gefühl
von Vertrautheit, Zuversicht und Verbundenheit. 


Unterwegs in Genthin haben wir die ehemaligen Berufsschiffer
 Dagmar und Willi angetroffen, 
die seit diesem Jahr auf ihrem Wohnschiff "Menaje" wohnen.
Die gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung
die wir nun schon seit 2016
geniessen, bewegt uns ehemalige Landratten
immer wieder.
Wir werden uns in Berlin, 
Spandau in diesem Winter 
mit grosser Sicherheit öfters treffen.
Wir freuen uns schon jetzt auf euch.

Auch mit Peter und Christa, 
ehemalige Berufsschiffer
die in Genthin wohnen,
 gab es einen kurzen Schwatz über den Gartenzaun.


Ein herrliches Zusammenkommen mit den 
Sturmseglern aus Potsdam
 Peter, Uli und Simone
und mit David und Anna, 
die wir in der Schleuse Wusterwitz 
von li nach re
Helmut, Dietlinde, Peter, David, Anna, Simone, Uli, Bernadette 

gerade eben kennen gelernt hatten.
Spontan kamen sie alle zu uns zum Fingerfood Znacht,
in Brandenburg, beim Slawendorf, Wasserwanderrastplatz,
mit Hirschsalami, aus Mühlrose,
 Gemüse aus Bülstringen und 
feinem selbstgebackenem
Brot von Uli und
frischgepflückten Äpfeln von David und Anna
konnten wir es uns recht gut ergehen lassen.

hier Brandenburg


Der Herbst ist da, in seiner ganzen Farbenpracht,
und dem dazugehörigen Fallen 
der farbigen Blätter, die unsere Dagens 2, auch
farblich verwandeln würde, 
wenn wir sie nicht regelmässig davon befreiten.
 Einwenig Bewegung tat uns gut.
Das Deck war ja vom vergangenem 
heftigen Sturm überall mit Herbstblättern bedeckt, 
die schnell die Farbe auf die Dagens 2 abgaben.
Dietlinde und Helmut halfen uns tatkräftig, 
diese Flecken weg zu putzen.

Unterwegs haben wir den "Kali-Manscharo" 
im Norden von Magdeburg 
gesehen.

beim  Kanal-Aquädukt, über der Elbe, Mittelland-Kanal Ende

Wir waren wieder einmal mehr 
überwältigt von der Schleuse
Hohenwarte, 18 m hoch/tief,
die wir alleine passieren konnten, ohne Berufsschifffahrt


Das Ankommen in Potsdam war mit 
Sturmböen zwischen 8 und 9 beaufort, das heisst: 
stürmischer Wind bis Sturm, Zweige brechen,
also es war ein eher dynamisches Anlegen in Potsdam.
Wir wurden daher auch stürmisch, liebevoll, flott und lässig 
mit Blumen und Tauhalten Willkommen geheissen.


Wenige Stunden später begrüsst uns still und ruhig der 
Vollmond, unser 138. auf der Dagens 2.


Nach einem Monat fahren
mit unserer Dagens 2,
über 800 km,
von Groningen NL nach Potsdam D,
mit so vielen lieben Begegnungen, 
so reichen Erfahrungen:
an Abschiednehmen und im wieder Neubeginnen,

 beginnen wir dankbar unsern Winter 2021/2022 
in der Marina am Tiefen See:

Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut - 
das ist die Kunst des Lebens.
Theodor Fontane

Dezember, Weihnachten 2025

Adventszeit 2025 wieder einmal in der Schweiz  In Thun bei "chez muna und lucien" logierten wir. Wir wurden von Muna und Lucien ve...