Freitag, 1. Oktober 2021

Im Abschied die Fülle des Lebens erfahren



Das Leben leben 
das Leben lieben
das Leben annehmen 
wie es kommt, es gibt immer eine Lösung!



21-09-21 bis 30-09-21
9 Tage:
vom Reitdiephaven Groningen Niederlanden

nach Henrichenburg D, in Nordrheinwestfalen

Hafen: Motorbootclub Lünen e.V.

am Abend schon, konnten wir die Crew der MS Buchholz treffen.


"Was da alles an wunderbaren Lösungen zwischen Scheitern und Unzulänglichkeiten liegen kann".

Wir beginnen von vorne:
Mit Karin, erlebten wir in Groningen 
 einen romantischen Sonnenuntergang, 
bei der "Forum" Bibliothek, auf der Dachterasse,
bei dem neu erstellten,
am Anfang, sehr umstrittenen Gebäude.
hier der graue Block hinten

Abschied nehmen heisst es
 - von den Niederlanden, die uns in den letzten 2 Jahren richtig Heimat geworden ist. 
 - von lieben Menschen, die uns ziemlich lange  begleiteten, 

- von Menschen sich verabschieden, die zu uns gehalten haben währended des Lockdowns, 
- die mit uns spielten, für uns kochten, die uns Bücher brachten, die uns an Weihnachten und Silvester, an Geburtstagen aufmunterten, 
- von Menschen, die für uns Lieder gedichtet haben, und die sie dann auch mit Gitarrenbegleitung gesungen haben,

Das waren alles ganz liebevolle Begegnungen,
unsere Söhne mit ihren Partnerinnen und Freunde die aus dem Ausland zu uns reisen wollten, konnten uns über ein Jahr lang nicht so wie üblich besuchen, wegen all den Corona Massregeln.

Danke schön euch allen, es war eine angenehme und reichhaltige Gemeinschaft, über all die Zeit hinweg.

Nun beginnt für uns die Fahrt nach Potsdam.
Schon am ersten Tag wollte das AIS - (Automatische -Identifikation-System)  nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Es hat sich selbst "aufgehängt" (meine Wäsche macht das nie)
Mit viel detektivischem Spürsinn und Geduld konnte Heinz dann dieses kurlige Ding wieder in Gang bringen.
hier Schleuse Meppen

Das war nötig für unsere Weiterreise ein gut funktionierendes AIS zu haben, denn wir reisten von Delfzijl aus,
über die Bucht von Watum und im
Dollard nach Emden, nach Deutschland.
Karin 


In Emden auf dem Gezeiten Wasser, lagen wir an einem Schwimmsteg, gut angebunden. Wir beschliessen 3 Nächte zu bleiben, nicht wie vorgesehen nur für eine Nacht, denn der Wetterbericht warnt uns, vor heftigen Sturmböen.
hier Schwimmsteg in Emden

Wir nutzen diese Zeit und gehen nach Leer.
Da in Emden gerade gegenüber von unserem Hafen ein Schienen Baukran umgefallen war,
beim Bahnhof in Leer 

und dieses Ereignis den ganzen Bahnbetrieb lamgelegt hatte, mussten wir zu Fuss oder mit einem Ersatzbus nach Emden zum Hauptbahnhof reisen.
Es ging gut zu wandern, so kamen wir auf unsere vorgenommenen Schritte.
Von Emden aus ging es dann flott mit der Bahn nach Leer.

In Leer trafen wir auf Triny und auf eine Gouvernante. Sie mussten dem Grafen von Wedel, denn das Wasserschloss in Evenburg gehörte lange Zeit den Familien von Wedel, 


verschiedene Einkäufe tätigen. Sie wollten uns dabei haben und wir begleiteten sie. Sie führten uns in einer humorvollen Art und Weise  an drei verschiedenen Kirchen vorbei, in die Menuiten Kirche durften wir rein gehen,
im Weinhandel, ein altes Gebäude das den Krieg überstanden hatte

durften sie für den Grafen einen Kräuterbitter einkaufen und uns wurde eine kleine Dosis Kräuterbitter verabreicht.

Eine Fahrradhupe war auch auf ihrer Liste. Der Graf, ein sehr bereister Mann, war in Frankreich und hatte gesehen, wie sie da Rad gefahren sind. Er liess in Leer Räder nachbauen. Leider hatte sein Rad noch keine Hupe. So besorgten sie mit uns auch noch eine.

Es ging weiter zur Bleiche, da haben sie tatsächlich diese 100 m langen frisch gewobenen Leinentücher ausgelegt zum Bleichen.
Sie erzählten, wie der Blaudruck vor sich herging.
Auch hätten sie ein wunderbares Ratshaus, in Leer.

Wir genehmigten uns einen 
feinen Bünting Tee und kamen wieder in der Realität an. 
Wir sahen gerade noch 
die Aufnahmewagen für den Krimi "Leer".

Leer mit 35'000 Einwohnern

Wir haben Olliver kennengelernt, ein selbstbewusster, junger und sehr motivierter Seemann, der sein Leben auch einmal nur auf dem Wasser verbringen möchte, der unterwegs war, in einem ganz kleinen Segelboot, von Flensburg nach Amsterdam. Da das Birchermüesli auf der Dagens 2 gerade Genuss fertig war, luden wir ihn zum Frühstück ein.

das schwarze Ding ist das kleine Segelschiff von Olliver


Unsere 3 Münsteraner die an unserer Dagens 2 lagen, mit ihrem ein wenig grösserem Schiff, als das von Olliver, fragten uns, ob sie ihr Gepäck auf die Dagens laden könnten. "Sie würden nämlich ihr Projekt in diesem Jahr noch in die Biskaja zu kommen, abbrechen." Also luden wir das Gepäck von 3 Männern und die Lebensmittel von ihnen auf die Dagens 2. So fuhren wir am Morgen los, um möglichst gut mit dem auflaufenden Wasser nach Herbrum zu kommen, auf der Ems.
Ging alles gut, drei Stunden lang mit 16 km/h  zu fahren das machten wir so noch nie. Die Fahrt dauerte bis Herbrum 4 Stunden

Dann in dieser Schleuse Herbrum, grosse Erleichterung, dass wir das auflaufende Wasser mit der Dagens 2, so gut geschafft haben.

In der Schleuse selbst, wollte uns eine vorwitzige Yacht vorne am Bug küssen, Bernadette konnte dies mit all ihrer Kraft abwehren,  beinahe wäre es schief gegangen.
Sie hatte noch Tage danach Muskelkater in ihrem Rücken.

Trotzdem machte sie diesen genialen Wurf, 2 Tage später.

Schleuse Meppen

Schutzengel 

Was alles innnerhalb von zwei Stunden ablaufen kann:
Schauplatz Dreieckshafen in Münster:

*am Quai standen 
Pasqual und sein Freund und Pasquals Mutter 
sie wollten ihr Gepäck abholen, das sie uns in Emden übergaben

*Thomas aus Fuestrup stand da, mit einem neuen Kochfeld, das alte Kochfeld auf der Dagens 2, gab den Geist am Vortag auf.

*Hinter uns fuhr das Wasserschutzpolizei Boot, das unsere Schiffspapiere auch im Dreieckshafen kontrollieren wollte.

*Und zu guter Letzt verliess Karin uns hier, weil sie ab Münster den Zug  erreichen wollte, um noch am gleichen Tag nach Süddeutschland zu gelangen. Auch hier machte Thomas den Taxidienst, vom Dreieckshafen zum Bahnhof. 


- Die angenehme Schiffs-Papier-Kontrolle durch die Wasserschutzpolizei in Münster verlief reibungslos.
Alles gut.

- Das Gepäck wurde den Münsteraner übergeben, nach einer Kaffeepause und sehr schönen Gesprächen.

- Wir können wieder kochen, denn das neue Kochfeld funktioniert tadellos.


Es lief rund, Es lief viel.
Die hurmorvollen, konstruktiven, liebevollen, interessanten und informativen Begegnungen in diesen neun Tagen waren einzigartig. 


Eine Möglichkeit, 
um die Beschränktheit 
der eigenen Vorstellungen 
zu überwinden, 
bietet das Scheitern........

.......... oder die Begegnung mit anderen Menschen

Dankbar sind wir für alle Begegnungen.

Freitag, 17. September 2021

einen Monat in der Schweiz

Nach über 16 Monaten besuchten 




wir wieder einmal 
unsere Familien und Freunde, in der Schweiz.
Ausgangsort war eine Stadt nördlich und in der Nähe 
von Bern.
hier Bern, alter Arbeitsplatz von Heinz, oben Stiftsgebäude.

von unserem Ausgangsort aus, 
konnten wir wunderbare Wanderungen 
oder Joggingrunden drehen.
Wir waren seit 11 Jahren 
nicht mehr im Spätsommer 
in der Schweiz, so waren wir immer wieder erstaunt 
über die vielen verschieden farbigen Blumen 
und dem satten Grün.
im Hintergrund Niesen.

auch Birnenbäume faszinierten uns.

Begegnungen über Begegnungen hier nur ein paar wenige Fotos:

             
Wir wurden eingeladen zu Freunden oder wir luden ein:
zu einem Schwatz oder 
zu einem richtig guten Käsefondue, 
zu leckeren Frühstücke, Mittagessen, feinem Abendbrot 
und zu einem Chorkonzert,
zu Spielabende usw.

Es sind die Begegnungen mit Menschen, 
die das Leben lebenswert machen.


Auch spazierten wir von Zimmerwald aus 
ins Sunnegrüebli, in Richtung Sensegraben, 
mit Annelies und Urs:
einwenig ungewohnt hügelig 
trotzdem wunderschön und 
einmalig

Hans Paul Käser erzählte uns vom Reisanbau 
in Vully, Schweiz, dieser Reis wächst im Nass - Verfahren.
Das war ein ganz spannender Nachmittag.
Er erzählte zusätzlich, 
dass er vor 50 Jahren das Land im Seelnd, 
nahe bei Witzwil urbar gemacht hätte, 
mit Maschinen aus den Niederlanden.
 Sie hatten Erfolg und es wird immernoch 
Weizen, Raps und Mais angepflanzt.

Bei Therese und Beat, durften wir 
die Geschwister von Bernadette, mit ihren PartnernIn 
bei einem feinen Znacht wieder einmal treffen.

 Therese,  Bernadettes Schwester  
     
                           Die 3 Schwestern: 
                         Bernadette,  Therese,  Berta


            Steve, Bea,          Therese,      Bernadette,        Beat   Freddy    Heinz

 
Lotti, die Schwester von Heinz  
lud uns in Bern zu einem feinen Zmittag ein.
Tolle Gespräche.

Bei Brigitte und Roland, konnten wir 
gesellige Stunden verbringen, 
mit Nähen, Stricken, Schwatzen, 
Informationsaustausch usw.
Dieser lauschiger Garten bot unwahrscheinlich
viel Wärme und eine so liebevolle Athmosphäre.

Das Beisammensein bei Brigitte und Roland und 
das feine Abschlussessen, 
mit Therese und Beat zusammen, 
waren Spitzen Augenblicke.

Warum stricken und nähen??????

Ja, wir sind seit dem 9.8.2021 glückliche Grosseltern.

Das Glück heisst:

 Lorianne Aurélie.


die glücklichen Eltern: Alexandra und Erich


mit diesem Glück, feierten wir unseren 40. Hochzeitstag,


bei Babs und Chregu in Luterbach, Freunde von Hannes


Hannes, glücklicher Götti von Lorianne Aurélie, 
 hat dieses Fest organisiert,

und Dank unseren Drei tollen Gastgebern 
konnten wir unbeschwert, 
gelungene Augenblicke 
miteinander erleben.


Unsere Gastgeber  
Babs und Chregu
sind Imker.
Hannes hat dieses Handwerk nun auch gelernt. 
Er hilft u.a. beim Schleudern mit. 
Am Tag der Geburt von Lorianne Aurélie, 
hatten sie gerade wieder einmal Honig geschleudert.
Unsere Drei Gastgeber schenkten uns allen,
 auf eine ganz originelle, spielerische Art und Weise,
diesen Honig. 

Süss ging es und geht es weiter:

 Rainer und Åsa 
haben sich am 21-6-21 verlobt.


 alles Liebe und Gute den Beiden nach Stockholm


nun sind wir wieder in den Niederlanden 
angekommen.
Am Fahrtag von Bern nach  
Oosterwoulde, NL erwarteten uns Fons und Marian. 
Mit einer unverschuldeter 3 stündiger Verspätung, 
bekamen wir bei ihnen eine feine stärkende Suppe.
So was von liebevoll, wurden wir in 
ihrem neuen Heim empfangen.

Am anderen Tag verwöhnten uns Dini und Michael 
mit einem Mexikanischen Essen.

glückliche Augenblicke,

in Ins 
Augenblicke, die uns bereicherten
Augenblicke, wo wir erwartet werden
Augenblicke, in denen wir verwöhnt wurden
Augenblicke, die unerwartet fröhlich ausgingen
Augenblicke, in denen wir einfach - wir sein durften!

ein riesen Geschenk!

Dezember, Weihnachten 2025

Adventszeit 2025 wieder einmal in der Schweiz  In Thun bei "chez muna und lucien" logierten wir. Wir wurden von Muna und Lucien ve...